Praktisches – oder: Wie soll das eigentlich funktionieren?

In den vergangenen Tagen bin ich zum ersten Mal seit Monaten wieder länger Fahrrad gefahren. Vielleicht um die 60km. Erste Erkenntnis: Das Hollandrad meines Bruders wird wohl nicht ausreichen. Zweite Erkenntnis: Mir mangelt es an Sitzfleisch. Dritte Erkenntnis: Ich habe noch nie eine längere Radtour alleine gemacht.

Erkenntnis nach 60km auf dem Hollandrad: So wird das nichts.

Umgehend wandte ich mich an einen guten Freund, mit dem ich schon in Südafrika unterwegs war und zwei Roadtrips umgesetzt habe. Der Gute ist nicht nur technisch und handwerklich begabt, sondern hat auch den Glauben noch nicht aufgegeben mir in dieser Richtung noch mal etwas beibringen zu können (an dieser Stelle vielen Dank für deine Geduld!).

David schraubt mir aktuell ein Trekkingrad für den Trip zusammen. Zu einem Cube Delhi 2015 Rahmen in Colibri-hellblau (absolute Lieblingsfarbe) kommt die Ausstattung eines Raleigh Blackline 5.0 . Der leichte Aluminiumrahmen ist klassisch für Trekkingräder und erlaubt hohe Stabilität und Robustheit, bei gleichzeitig geringem Gewicht. Dank Gepäckträgern vorne und hinten werde ich Packtaschen mit rund 60L Fassungsvermögen mitnehmen können. Hinzu kommt das Zelt festgeschnallt auf dem hinteren Gepäckträger und ein kleiner Rucksack.

Vor meiner Abreise werde ich zwei Tage bei David in Köln verbringen um das Fahrrad einzustellen und mir vor allem von ihm erklären zu lassen, wie ich es auseinander- und wieder zusammenbaue, worauf ich bei der Wartung etc. achten muss. Nach Ostern werden wir also auch überprüfen, ob das Fassungsvermögen reicht, sobald das Fahrrad zusammengebaut ist und wir nach den ersten Testfahrten probepacken können.

Ausrüstung und Kamera

David ist auch derjenige, der mich nicht nur bei der Zusammenstellung der Ausrüstung berät (zugegeben, die Vorgaben macht), sondern mir auch einen großen Teil leiht. Frei nach dem Motto “Weniger Gewicht – Mehr Radelspaß” liegt der Fokus auf der Einsparung von unnötigem Gepäck bei gleichzeitig ordentlicher Qualität. Vom Zelt über die Packtaschen bis hin zum Taschenmesser haben achten wir darauf möglichst wenig neu kaufen zu müssen und stattdessen in unseren Freundeskreisen zu leihen. Das hält nicht nur die Kosten gering, sondern involviert zugleich schon mal eine kleinere Gruppen Menschen, die zumindest wissen möchte, wie es ihrem Besitz ergeht.

Um einigermaßen qualitative Bilder hochladen zu können, musste ich mir eine vernünftige Kamera zulegen. Die acht Jahre alte Sony Cybershot tut zwar noch ihre Dienste, ist aber doch qualitativ nicht mehr wirklich vorzeigbar. So fiel die Wahl nach eingängiger Beratung mit Photographie-affinen Menschen in meinem Umfeld auf eine gebrauchte Canon PowerShot SX700 HS.

Mit 16,1 Megapixeln und einem 30-fachen optischen Zoom macht die Kamera nicht nur qualitative Bilder, sondern ist mit 266g auch noch sehr leicht. Zurzeit warte ich noch auf die Lieferung, doch hoffe schon bald erste Aufnahmen präsentieren zu können.

Ein Aspekt der Reise wird mir schon im Vorfeld besonders klar: Für mich ist das meiste learning by doing und ich muss mich in viele neue Themen einarbeiten, von den technischen Details des Fahrrads über das Einrichten und Pflegen dieses Blogs bis hin zur geübten Nutzung der Kamera.

 

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